Wann brauche ich eine IMO-Erklarung?

Wann brauche ich eine IMO-Erklärung?

Eine der wichtigsten Anforderungen an ein Beförderungsdokument für gefährliche Güter ist es, die wesentlichen Informationen über die von diesen Gütern ausgehenden Gefahren zu vermitteln. Im Seeverkehr geschieht dies durch die sogenannte IMO-Erklärung.

Was gehört in eine IMO-Erklärung?

Die IMO-Erklärung muss die Pflichtangaben gemäß Teil 5.4 IMDG-Code enthalten (wozu auch das Packzertifikat zählt) und unterschrieben sein. Der Unterzeichner muss namentlich und mit Position/ Firmenzugehörigkeit angegeben sein und ist für den Inhalt verantwortlich.

Wann wird eine DGD benötigt?

Die Produktreihe DGD-eTools zur Erstellung von Dangerous Goods Documents ist für alle Fluggesellschaften, Verlader, Spediteure und Bodenabfertigungsunternehmen konzipiert, die Gefahrgüter transportieren und Beförderungspapiere benötigen.

Wer muss die IMO Erklärung ausstellen?

Derjenige, der die Güter verantwortlich in die Beförderungseinheit verlädt oder verladen lässt, muss in der IMO-Erklärung dafür unterschreiben und haftet für eventuelle Fehler. Schulungen könnten Sie von jedem Gb, der im Besitz einer gültigen Schulungsbescheinigung für den Seeverkehr ist, durchführen lassen.

Wer darf ein beförderungspapier erstellen?

Der Absender erstellt das Beförderungspapier und übermittelt es dem Beförderer mit der Aufforderung, das Beförderungspapier an den Fahrzeugführer auszuhändigen. Der Verlader prüft bei der Verladung, ob die Angaben nach Absatz 5.4.1.1.1 Buchstabe a bis d ADR korrekt im Beförderungspapier eingetragen sind.

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Was ist IMO Seefracht?

Die IMO – International Maritime Organization, deutsch: Internationale Seeschifffahrts-Organisation – ist eine Sonderorganisation der UNO mit Sitz in London. Die IMO verfolgt das Ziel, alle Angelegenheiten der internationalen Seeschifffahrt zu regeln, die nicht rein wirtschaftlich sind.

Was ist die ADR?

Und zwar lautet er etwas unhandlich für ungeübte: „Accord européen relatif au transport international des marchandises dangereuses par route“, was so viel bedeutet wie „Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße“. …

Wer kann eine Shippers Declaration erstellen?

Der Versender muss eine Versendererklärung (Shipper’s Declaration) ausfüllen. Informationen darauf sind u. a. eine der UN-Nummer ähnliche Nummer, eingeteilt in die Gruppen von 1 bis 9, der Gefahrstoffname (auf Englisch), Nettomenge, Gefahrenklasse, Verpackungsgruppe und die Verpackungsanweisung.

Was ist eine DGD?

Diese Erklärung für gefährliche Güter (DGD) muss vom Ablader erstellt werden und im Einklang mit dem IMDG Code sein. Auf den Daten basierend, entscheidet die Reederei, ob die Güter verladen werden können. Wenn die DGD nicht rechtzeitig oder fehlerhaft ist, kann die Reederei die Ware ablehnen.

Was sind beförderungsdokumente?

Beförderungspapier (ADR) Als Beförderungspapier im Sinne der Gefahrgutvorschriften gilt im Straßenverkehr das Begleitpapier, in dem die vorgeschriebenen Eintragungen gemäß 5.4 ADR enthalten sind.

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Wann braucht man einen Gefahrgutschein?

Bei welchen Tätigkeiten wird ein Gefahrgutschein benötigt? Wenn Sie beispielsweise ein Speditionsunternehmen auf die Beine stellen, das allgemeine Transporte ausführen soll, empfiehlt sich ein Gefahrgutschein, um Spezial- oder Mischtransporte vornehmen zu können.

Wer erstellt die IMO-Erklärung?

gem. § 8(1)Nr. 1,Satz 1 GGVSee, hat der Versender für die Beförderung ein Beförderungsdokument zu erstellen. Die erforderlichen Angaben hierzu sind in 5.4.1 IMDG-Code aufgeführt.

Was bedeutet IMO Seefracht?

Ab dem 1. Januar 2020 gilt die neue Verordnung 2020 der IMO (International Maritime Organization) bezüglich des Schwefelgehalts der Treibstoffe. Alle Seeschiffe weltweit müssen die Verordnungen zur Begrenzung der Schwefelemissionen einhalten und diese um 85\% reduzieren.

Was ist ein Notoc?

„Notification to Captain“ (NOTOC): Information für den Luftfrachtführer über Gefahrgüter an Bord und deren Handhabung.

Wer darf ADR beförderungspapier erstellen?

Im Regelfall wird das Beförderungspapier nicht vom Fahrer erstellt. Die Form oder das Muster sind nicht vorgeschrieben. Wichtig ist, dass die geforderten Angaben gemäß ADR vorhanden sind oder fehlende ergänzt werden.

Wann wird ein beförderungspapier benötigt?

In der Regel ist jeder Beförderung von gefährlichen Gütern auf der Straße und auf der Schiene ein Beförderungspapier mitzugeben. Dieses enthält Angaben zum transportierten Gefahrgut, von wem das Gefahrgut kommt und wohin es gehen soll.

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Wer unterschreibt Notoc?

Der Kapitän zeichnet den Erhalt des NOTOC gegen und behält eine Kopie davon an Bord.

Wer erstellt das beförderungspapier?

Der Beförderer hat sicherzustellen, dass dem Fahrzeugführer ein korrekt ausgefülltes Beförderungspapier vor Beförderungsbeginn übergeben wird. Im Regelfall wird das Beförderungspapier nicht vom Fahrer erstellt. Die Form oder das Muster sind nicht vorgeschrieben.

Was ist die IMO-Agenda?

Die IMO verfolgt das Ziel, alle Angelegenheiten der internationalen Seeschifffahrt zu regeln, die nicht rein wirtschaftlich sind. Schiffssicherheit, die Sicherheit der Seefahrt und Maßnahmen gegen Umweltverschmutzung durch den Schiffsbetrieb stehen dabei im Fokus. Auch der Schutz gegen Piraterie und Terrorismus befindet sich auf der IMO-Agenda.

Welche Länder führen den Versand von Gefahrgütern durch?

UPS – Länder für die internationale Beförderung von Gefahrgütern. UPS führt den Versand von Gefahrgütern in den folgenden Ländern durch: Nordamerika: USA, Kanada, Dominikanische Republik und Puerto Rico.

Wie funktioniert das weltweite Versenden von Gefahrgut?

UPS hilft Ihnen, gefährliche Güter auf der ganzen Welt zu versenden. Das weltweite Versenden von Gefahrgut kann ein kompliziertes Verfahren sein. Die Versender müssen die aktuellen Transportvorschriften für die Klassifizierung von Gefahrgütern, für Verpackung, Kennzeichnung, Etikettierung und Dokumentation kennen.