Was ist das gesellschaftliche Geschlecht?

Was ist das gesellschaftliche Geschlecht?

Während im Deutschen „Geschlecht“ ein sehr umfassender Begriff ist und sich u. a. auf das biologische, das gesellschaftliche oder gar das Adelsgeschlecht beziehen kann, benennt das englische „gender“ präzise die gesellschaftliche, also die soziale Dimension von Geschlecht.

Was ist Pan Gender?

Pansexualität, kurz pansexuell (von der altgriechischen Vorsilbe pan „gesamt, umfassend, alles“, und Sexualität), bezeichnet eine sexuelle Orientierung, bei der Personen in ihrem Begehren keine Vorauswahl nach Geschlecht oder Geschlechtsidentität treffen.

Wie wird der Begriff „Gender“ genutzt?

Der Begriff „Gender“ wird aber inzwischen auch im Deutschen genutzt: Immer dann, wenn es um das soziale Geschlecht und um Geschlechtsidentität (mehr dazu hier) geht. Das ist zum Beispiel wichtig für Wissenschaftler_innen, die untersuchen, was Geschlecht ist, wie es entsteht und wie es sich auf unser Zusammenleben und jede einzelne Person auswirkt.

Wie unterscheiden sich die Gender Studies und die Geschlechterforschung?

Die Gender Studies/Geschlechterforschung tauschen sich außerdem mit weiteren Disziplinen der Differenz wie den Dis/ability Studies oder den Queer Studies aus. Während allen drei Forschungsrichtung gemeinsam ist, normative Vorstellungen zu hinterfragen, so unterscheiden sie sich doch in ihren Schwerpunkten und Perspektiven.

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Wie argumentiert die Unterscheidung von Sex und Gender?

Die Unterscheidung von Sex und Gender argumentiert die Trennung von biologischem Geschlecht und sozialen Zuschreibungen. Aussagen wie „Frauen sind technisch unbegabt und Männer können von Natur aus keine Hausarbeit machen“ wird damit jede Argumentationsgrundlage entzogen.

Ist die Geschlechtsidentität distanziert von der Geschlechtsrolle?

Money betrachtet Geschlechtsidentität distanziert von der Geschlechtsrolle, ist Letztere doch stark auf stereotype Verhaltensmerkmale und subtile Beeinflussung der Gesellschaft und deren Normen und Regeln zurückzuführen (Mertens 1997, S. 25).