Was ist Depression im medizinischen Sinne?

Was ist Depression im medizinischen Sinne?

Aus medizinisch-therapeutischer Sicht ist die Depression eine ernste Erkrankung, die das Denken, Fühlen und Handeln der Betroffenen beeinflusst, mit Störungen von Körperfunktionen einhergeht und erhebliches Leiden verursacht.

Aber eine Depression im medizinischen Sinne ist etwas anderes als eine vorübergehende Phase der Niedergeschlagenheit und Unlust oder ein Stimmungstief, das bei fast jedem Menschen im Laufe des Lebens ein- oder mehrmals auftritt.

Was sind Depressionen?

Depressionen sind medizinisch betrachtet eine der häufigsten psychischen Erkrankungen unserer heutigen Zeit und werden in der Psychologie der Kategorie der affektiven Störungen (Veränderung der Stimmung) zugeordnet. Etwa 16 – 20 \% aller Erwachsenen erkranken mindestens einmal in ihrem Leben an einer Depression.

Wie kann man die Depression befreien?

Menschen, die an einer Depression erkrankt sind, können sich selten allein von ihrer gedrückten Stimmung, Antriebslosigkeit und ihren negativen Gedanken befreien. Aber es gibt gute und effektive Möglichkeiten der medikamentösen und psychotherapeutischen Behandlung. Die umgangssprachliche Verwendung des Begriffs Depression kann irreführend sein.

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Wie kann eine Depression hervorgerufen werden?

Nach der Zytokin-Hypothese sind entzündungsfördernde Eiweiße im Gehirn an der Entstehung der Depression beteiligt. Der Monoamin-Hypothese zufolge wird eine Depression durch ein Ungleichgewicht oder einen Mangel an bestimmten Botenstoffen im Gehirn wie Serotonin, Noradrenalin und Dopamin hervorgerufen.

Kann man Menschen mit einer Depression vernachlässigen?

Bei Menschen mit einer Depression ist das nicht so einfach: Traurige Gefühle und negative Gedanken dauern länger an und bestimmen dann das gesamte Leben. Alltagstätigkeiten, die Arbeit oder das Lernen fallen schwer. Freunde, Familie und Hobbys werden vernachlässigt.

Was ist eine Depression?

Eine Depression ist durch bestimmte Krankheitszeichen (sogenannte Symptome) gekennzeichnet. Treten diese über mindestens zwei Wochen, wird die Diagnose Depression gestellt. „Mir geht’s schlecht. Seit einigen Wochen hab ich „schlechte Laune“, wie es mein Umfeld nennt.

Was sind körperliche Erkrankungen und Depressionen?

Körperliche Erkrankungen und Depressionen. Besonders Erkrankungen des Gehirns und Hormonstörungen wie eine Schilddrüsenunter- oder -überfunktion beeinflussen die Gefühlswelt. Beim Cushing-Syndrom werden beispielsweise zu große Mengen an Cortisol in der Nebennierenrinde ausgeschüttet. Folge ist oft eine depressive Phase.

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Aber eine Depression im medizinischen Sinne ist etwas anderes als eine vorübergehende Phase der Niedergeschlagenheit und Unlust oder ein Stimmungstief, das bei fast jedem Menschen im Laufe des Lebens ein- oder mehrmals auftritt.

Was macht Depression mit einem?

Eine Depression ist eine schwere seelische Erkrankung, die in jedem Alter auftreten kann. Die Patienten fühlen sich sehr niedergeschlagen, verlieren ihre Interessen und sind erschöpft und antriebslos. Die Krankheit besteht über längere Zeit und bessert sich ohne Behandlung meist nicht von alleine.

Was ist eine Depression leicht erklärt?

Eine Depression ist eine weit verbreitete psychische Störung, die durch Traurigkeit, Interesselosigkeit und Verlust an Genussfähigkeit, Schuldgefühle und geringes Selbstwertgefühl, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Konzentrationsschwächen gekennzeichnet sein kann.

Wie erklärt man einem Kind was eine Depression ist?

Erklären Sie die Depression Sagen Sie, dass der Betroffene vom Arzt behandelt wird und dieser sich gut mit der Krankheit auskennt. Zu kleinen Kindern können Sie zum Beispiel sagen: Die Mama/der Papa ist krank geworden und fühlt sich gar nicht gut. Deswegen kann sie/er auch nicht mehr so viel lachen.

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Was sind die häufigsten Symptome einer Depression?

Menschen mit Depressionen versuchen sich oft mit Alkohol oder anderen Substanzen zu betäuben. Dies sind die häufigsten Symptome einer Depression zusammengefasst: Eine ständig niedergedrückte Stimmung, das Gefühl einer inneren Leere, Ängste, die Tendenz zu Alkohol- und/oder Drogenabhängigkeit,

Wie geht es mit einer Depression einher?

Eine Depression geht in sehr vielen Fällen mit krankhafter Angst einher. Entweder sind die Ängste die Folge einer Depression, oder eine Angsterkrankung führt mit der Zeit zur Depression. Charakteristisch ist in allen Fällen, dass die Betroffenen unerklärliche und unbegründete Ängste haben.

Welche Auswirkungen hat die Depression auf die Bevölkerung?

Sowohl die wirtschaftlichen und sozialen Aspekte der Depression als auch die große Zahl der tragischen Einzelschicksale weisen die Depression als eine Erkrankung aus, die enorme Auswirkungen auf die Bevölkerung hat. Dem Einzelnen, der von der Krankheit betroffen ist, wird dadurch signalisiert, dass er mit seinem Schicksal nicht alleine ist.

Wie häufig sind Depressionen in Deutschland auftreten?

Depressionen können in jedem Alter und in jedem Kulturkreis der Welt auftreten. In Deutschland sind rund acht Prozent der Bevölkerung von einer Depression betroffen – Frauen doppelt so häufig wie Männer.