Wie werden Rehe schwanger?

Wie werden Rehe schwanger?

Bei Rehen kommt es im Gegensatz zu anderen Hirscharten zur Keimruhe. Das befruchtete Ei entwickelt sich erst ab Dezember und führt in Mitteleuropa zur Geburt der Jungtiere (Kitze) vorwiegend im Mai und Juni des folgenden Jahres.

Wie lange ist ein Reh schwanger?

290 Tage
Reh/Tragzeit

Wie nennt man schwangere Rehe?

Der männliche Vertreter wird Rehbock genannt. Das weibliche Reh heißt in der Fachsprache Geiß oder Ricke. Das Junge, das die ersten drei Monate deutlich an seinen weißen „Bambi-Flecken“ zu erkennen ist, nennt man Kitz.

Wann bekommen die Rehe ihre Jungen?

Seinen Ausführungen folgend, werden Rehkitze insgesamt in der Zeit zwischen Anfang März und Anfang September gesetzt. Die Erhebungen zeigten aber auch, dass etwa 96 Prozent(!) aller Rehkitze im Mai oder Juni geboren werden. So fällt der mittlere Setztermin tatsächlich auf den 1.

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Wann sind Rehe schwanger?

Mitte Juli beginnt die Paarungszeit von Rehen. Doch die Kitze kommen meist erst im Frühling des Folgejahres auf die Welt. Hinter der späten Geburt steckt die sogenannte Keimruhe. Sobald die Ricke befruchtet wurde, teilt sich ihre Eizelle zwar, wird jedoch nicht viel größer als eine Erbse.

Wie oft tragen Rehe?

Im Mai/Juni werden meist 2 (selten 1 oder 3) Kitze mit etwa 1 kg Gewicht geboren. In den ersten Lebenstagen besucht die Mutter die Kitze nur zum Säugen, um nicht die natürlichen Feinde auf die Spur der Jungtiere zu locken. Die Kitze werden aus sicherer Entfernung von der Ricke beobachtet.

Wie lange tragen Ricken?

Nach der Paarung entwickelt sich das befruchtete Ei bei der Ricke zunächst kaum, erst im Dezember beginnt der Embryo zu wachsen. Die Tragezeit der Ricke beträgt 39 bis 42 Wochen. Im Mai oder Juni des folgenden Jahres werden die Kitze geboren.

Wie oft gebären Rehe?

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Meistens werden zwei Rehkitze gesetzt. Eine Ricke kann aber auch selten Drillinge oder ganz, ganz selten auch Vierlinge gebären und diese ohne Mangelerscheinung der einzelnen Jungtiere großziehen. Die Ricke hat vier Zitzen.

Welche Wildarten haben eine Keimruhe?

In Europa kommt die Keimruhe regelmäßig außer beim Reh auch beim Dachs, Marder, Hermelin, Seehund, kanadischen Flussotter und beim Braunbär vor.